Foto: Grant Gunderson/Scott

Scott Lawinenairbags 2019

Egal ob man lieber auf oder neben der Piste Ski fährt: Scott rüstet Wintersportenthusiasten mit den verschiedensten Vorlieben von Kopf bis Fuß aus – Sicherheit steht dabei immer an erster Stelle. In Kooperation mit dem Schweizer Unternehmen Alpride bietet Scott zwei verschiedene Lawinenairbag-Systeme an.

Patrol E1 Rucksäcke mit Alpride E1 Airbag-System: Power ohne Akku

Mit dem E1 System von Alpride ist alles einfach: Man kann den Airbag zu Trainingszwecken so oft auslösen wie man will, mit 2 AA Batterien, Powerbank oder einem Standard USB-Ladegerät wiederaufladen, ohne Probleme damit auf Flugreisen gehen oder den Rucksack verschicken.

Möglich macht dies, das von den Schweizer Ingenieuren bei Alpride entwickelte E1 System, das keine Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akkus zum Antreiben des elektrischen Kompressormotors verwendet, sondern sogenannte Superkondensatoren. Zieht man dem, am rechten oder linken Schultergurt installierbaren Auslöser, so geben die 4 Superkondensatoren ihre Energie an den Kompressor ab, der den Airbag innerhalb von drei bis vier Sekunden aufbläst. Superkondensatoren speichern Energie ohne eine chemische Reaktion, was besonders für Lawinenrucksäcke wichtig ist. Das System funktioniert so nämlich problemlos auch bei -30 Grad Celsius. Ein weiterer Vorteil der Superkompensatoren: Sie können bis zu 500.000 Mal aufgeladen werden und haben so eine fast unbegrenzte Lebensdauer.

Ski lassen sich diagonal oder wie ein A-Frame befestigen, wobei die seitlichen Riemen dafür auch zur Kompression dienen. In ein schnell erreichbares, separates Sicherheitsfach passen Schaufel und Lawinensonde. Stöcke und Eispickel lassen sich ebenfalls einfach befestigen und auch eine Helmbefestigung ist vorhanden.

Scott bietet den E1 in diesem Winter erstmals in drei verschiedenen Größen an: Die 40 Liter-Version eignet sich für mehrtägige Skitouren oder ambitionierte, alpine Abenteuer, zu denen auch Seil, Steigeisen, etc. mit in den Rucksack gehören. Für den täglichen Einsatz zum Skitouren gehen empfiehlt sich der Rucksack mit 30 Litern Volumen, die 22 Liter-Version ist für kurze Touren und Freerider gedacht.

Patrol E1 40 Rucksack:

  • Gewicht: 1550 g Rucksack + 1280 g E1 System = 2830 g
  • Volumen: 40 Liter
  • UVP: 959 Euro

Patrol E1 30 Rucksack:

  • Gewicht: 1390 g Rucksack + 1280 g E1 System = 2670 g
  • Volumen: 30 Liter
  • UVP: 899 Euro

Patrol E1 22 Rucksack:

  • Gewicht: 1170 g Rucksack + 1280 g E1 System = 2450 g
  • Volumen: 22 Liter
  • UVP: 899 Euro

AP Rucksäcke mit Alpride 2.0 Airbag-System – Kompakt ist Trumpf

Das Alpride 2.0 Airbag-System funktioniert rein mechanisch und ist dank seiner kleinen Gaskartuschen mit 1,7 Liter Nutzvolumen im Rucksack eines der kompaktesten Systeme auf dem Markt. Anders als die meisten anderen Kartuschen-Systeme kommen hier zwei Kartuschen, eine mit CO2 und eine mit Argon gefüllt, zum Einsatz. Diese blasen den Airbag innerhalb von drei Sekunden auf. Der Airbag selbst besteht aus extrem strapazierfähigem, super leichtem und kompakt zusammenfaltbarem 210D Oxford HD-Nylongewebe. Der Auslösegriff ist in der Höhe verstellbar und je nach Wunsch im rechten oder linken Schulterriemen integriert.

Features wie ein Sicherheitsfach für Schaufel und Sonde, eine fleecegefüttertes Brillenfach, ein dehnbares Netz, das den Helm beim Aufstieg trägt, sowie Gurte für seitliche oder diagonale Skibefestigung, gehören bei Scott zum Standard, genauso wie eine Halterung für den Eispickel und eine kleine Tasche am Hüftgurt.

Wer eine Hüttentour oder ambitionierte alpine Abenteuer plant, greift zum AP 40, für alle Tagestourengeher empfiehlt sich die kleinere und kompaktere 30 Liter Version.

Guide AP 40 Rucksack:

  • Gewicht: 1720 g Rucksack + 1130 g 2.0 System = 2850 g
  • Volumen: 40 Liter
  • UVP: 719 Euro

Guide AP 30 Rucksack:

  • Gewicht: 1560 g Rucksack + 1130 g 2.0 System = 2690 g
  • Volumen: 30 Liter
  • UVP: 699 Euro
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